Uniklinikum Graz mit dem Ăsterreichischen Staatspreis fĂŒr Klimawandelanpassung ausgezeichnet
GroĂer Erfolg fĂŒr das LKH-Univ. Kinikum Graz: Mit dem innovativen Projekt â9.000 mÂČ fĂŒr Klima, Wasser & Lebenâ belegte man beim âĂsterreichischen Staatspreis fĂŒr Klimawandelanpassungâ (CliA) in der Kategorie âUnternehmenâ den 1. Platz. Der Preis zĂ€hlt zu den höchsten staatlichen Auszeichnungen, die in Ăsterreich fĂŒr nachhaltige Projekte und herausragende Leistungen in den Bereichen Energieeffizienz, Klimaschutz und zukunftsorientiertes Wirtschaften vergeben werden. Der Fokus des prĂ€mierten Projektes liegt auf der BegrĂŒnung von DachflĂ€chen als wesentliche MaĂnahme gegen klimabedingte Wetterereignisse wie extreme Hitze oder Starkregen und Schaffung von Erholungsraum.
âDas Projekt verknĂŒpft ökologische, technische und organisatorische Innovation, ist in den laufenden Krankenhausbetrieb integrierbar und dient als ĂŒbertragbares Modell fĂŒr nachhaltiges GebĂ€udemanagement und Klimawandelanpassung im Gesundheitswesenâ, wird das Siegerprojekt des Ăsterreichischen Staatspreises fĂŒr CliA in der Kategorie âUnternehmenâ beschrieben, das vom Uniklinikum Graz eingereicht wurde. Am 19. MĂ€rz 2026 nahmen Christian Sixt, Leiter des Bereichs Technik, und Manfred Stangl, Verantwortlicher fĂŒr das GebĂ€ude- und Anlagenmanagement, den mit 5.000 Euro dotierten Preis entgegen.
âIch freue mich sehr ĂŒber diese Auszeichnung. Sie ist eine BestĂ€tigung der Arbeit unseres Teams, das sich bemĂŒht, Lösungen fĂŒr Herausforderungen zu finden, die durch den Klimawandel entstehen und die wir innerhalb unserer unternehmerischen Rahmenbedingungen umsetzenâ, erklĂ€rte der Technikchef bei der Preisverleihung.
Projekt â9.000 Quadratmeter fĂŒr Klima, Wasser & Lebenâ
Der Titel des prĂ€mierten Projekts ist Programm: 9.000 m2 der DachflĂ€chen am Uniklinikum Graz sind begrĂŒnt wurden im Rahmen des Projekts systematisch erfasst und klare Ziele fĂŒr deren Funktion hinsichtlich Klimawandelanpassung, BiodiversitĂ€t, ErholungsqualitĂ€t sowie fĂŒr ihr Erscheinungsbild definiert. âSo entstand ein einheitliches Bild der begrĂŒnten DachflĂ€chen, dessen Wirkung wir nun gezielt und langfristig sicherstellen können. Im Zuge dessen wurde u. a. auch definiert, wie diese FlĂ€chen zu pflegen sind und die Mitarbeiter*innen dafĂŒr entsprechend geschultâ, erlĂ€utert Christian Sixt. Als konkrete Effekte im (Klinik-)Alltag nennt er die Reduzierung von Hitzeinseln, die Speicherung von Regenwasser und die Förderung der Artenvielfalt. âZudem schaffen wir weitere ErholungsrĂ€ume fĂŒr Patient*innen, Besucher*innen und Mitarbeitendeâ, sagt der Technikchef. Auch der Erhalt des aktuell 30 Hektar groĂen, klinikumseigenen Waldes sowie die bestehenden GrĂŒnflĂ€chen auf dem GelĂ€nde tragen dazu bei, dass das flĂ€chenmĂ€Ăig gröĂte Krankenhaus Europas gut auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet ist.
Der CliA-Preis wird vom Bundesministerium fĂŒr Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds vergeben und fachlich vom Umweltbundesamt begleitet. Verliehen wurde er erstmals im Jahr 2024. Die ausgezeichneten Projekte sollen als Positivbeispiele weitere Akteur*innen dazu anspornen, selbst aktiv zu werden und MaĂnahmen zur Klimawandelanpassung zu setzen.
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Pressestelle des LKH-Univ. Klinikum Graz
Mag. Simone Pfandl-Pichler
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
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