Zentrum fĂŒr Akutmedizin am Uniklinikum vollstĂ€ndig ausgebaut

Pressemitteilung

Heute Vormittag lud der KAGes-Vorstand zur Eröffnung der dritten Bauetappe des Chirurgiekomplexes am LKH-Univ. Klinikum Graz. Mit der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts des Zentrums fĂŒr Akutmedizin (ZAM) ist die zentrale interdisziplinĂ€re Notaufnahme nun vollstĂ€ndig ausgebaut. Der Einladung zur feierlichen Veranstaltung folgten neben Vertreter*innen aus der Politik, der KAGes, dem Rektorat der Med Uni Graz und dem Direktorium des Uniklinikum Graz auch zahlreiche Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Medizin, Pflege und Medizinisch-Therapeutisch-Diagnostische Gesundheitsberufe.

Gruppenfoto von Vertreter*innen aus Politik, Gesundheitswesen und Klinikleitung vor dem Eingang des Zentrums fĂŒr Akutmedizin (ZAM) am LKH-Univ. Klinikum Graz.
v. li.: Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz, Vizerektor Med Uni Graz, Pflegedirektorin Gabriele Möstl, Dr. Philipp Kreuzer, geschĂ€ftsfĂŒhrender Oberarzt ZAM, Nationalratsabgeordnete Mag. Verena Nussbaum, KAGes-Finanzvorstand Mag. DDr. Ulf Drabek, Landesrat Dr. Karlheinz KornhĂ€usl, KAGes-Vorstandsvorsitzender Univ.-Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark, Ärztlicher Direktor Ass.-Prof. Dr. Wolfgang Köle, Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Nationalratsabgeordneter Markus Leinfellner und Betriebsdirektor Dr. Bernd Leinich | ©LKH-Univ. Klinikum Graz / M. Kanizaj

Mit einer neuen Eingangszone, modernen Bereichen fĂŒr ErsteinschĂ€tzung und Triage sowie einer Beobachtungsstation erhĂ€lt das Zentrum fĂŒr Akutmedizin nun seine finale Ausbaustufe. Bereits seit November 2024 werden die chirurgische sowie die internistisch-neurologische Notaufnahme gemeinsam betrieben. Mit der nun eröffneten Erweiterung sind sĂ€mtliche Bereiche an einem Standort vereint und direkt mit der neuen UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Radiologie verbunden. Dadurch werden ArbeitsablĂ€ufe weiter optimiert, Wege verkĂŒrzt und Patient*innen noch rascher versorgt. 

„Mit der Eröffnung des neuen Bauabschnitts am LKH-Univ. Klinikum Graz setzen wir ein wichtiges Zeichen fĂŒr die Gesundheitsversorgung in der Steiermark. Das erweiterte Zentrum fĂŒr Akutmedizin stĂ€rkt die QualitĂ€t der Versorgung und ist eine nachhaltige Investition in unsere öffentliche Gesundheitsversorgung. Damit schaffen wir die besten Voraussetzungen, damit das steirische Gesundheitssystem auch in Zukunft hervorragende Leistungen erbringen kann – getragen von den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die tagtĂ€glich fĂŒr die Menschen da sind“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom. 

Gesundheitslandesrat Dr. Karlheinz KornhĂ€usl hebt hervor: „Das UniversitĂ€tsklinikum Graz ist das medizinische Spitzenzentrum unseres Bundeslandes. Mit der Erweiterung des Zentrums fĂŒr Akutmedizin wurde in eine Infrastruktur investiert, die modernste Medizin ermöglicht, die Zusammenarbeit der Fachbereiche weiter verbessert und optimale Bedingungen fĂŒr Patientinnen und Patienten sowie fĂŒr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft.“ 

Nationalratsabgeordneter Markus Leinfellner ergĂ€nzt: „Durch die Erweiterung des Zentrums fĂŒr Akutmedizin am LKH-Univ. Klinikum Graz wird ein zentraler Schritt fĂŒr eine hochwertige medizinische Versorgung in der Steiermark gesetzt. Kurze Wege, moderne Infrastruktur und die Möglichkeit, rasch zu helfen, sind in der Akutmedizin das A und O. Diese Investition stĂ€rkt den Gesundheitsstandort Graz und kommt vor allem jenen Patientinnen und Patienten zugute, die in dringenden FĂ€llen auf bestmögliche Versorgung angewiesen sind. Daher möchte ich mich bei allen Verantwortlichen bedanken, besonders aber bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die tagtĂ€glich mit großem Einsatz fĂŒr die Gesundheit der Steirerinnen und Steirern arbeiten.“

Zwei Vertreter der KAGes stehen vor dem Eingang des Zentrums fĂŒr Akutmedizin, im Hintergrund sind Rettungsfahrzeuge am Notfalleingang zu sehen.
KAGes-Vorstandsvorsitzender Univ.-Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark und KAGes-Finanzvorstand Mag. Dr. Dr. Ulf Drabek vorm neuen Eingang zum ZAM | ©LKH-Univ. Klinikum Graz / M. Kanizaj

„Mit dem nun abgeschlossenen Bauabschnitt im Bereich des Zentrums fĂŒr Akutmedizin und der damit neu errichteten Beobachtungsstation sind die Grundlagen fĂŒr die medizinische Weiterentwicklung in der fallabschließenden Akutversorgung sowie fĂŒr auch im Management des Aufnahmeprozesses hinein in die stationĂ€re Versorgung geschaffen. Das Zentrum fĂŒr Akutmedizin verfĂŒgt damit ĂŒber umfassende Voraussetzungen fĂŒr eine effiziente Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akut aufgetretenen Erkrankungsbildern“, betont KAGes-Vorstandsvorsitzender Univ.-Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark.

KAGes-Vorstand fĂŒr Finanzen und Technik, Mag. DDr. Ulf Drabek, MBA MSc ergĂ€nzt: „Der neu eröffnete Bauteil beinhaltet Zonen fĂŒr die ErsteinschĂ€tzung und Triage mit hohem Infektionsschutz sowie eine Beobachtungsstation mit 30 Betten beziehungsweise BehandlungsplĂ€tzen. 12,6 Millionen Euro wurden investiert, um die Erstversorgung von Patientinnen und Patienten zu optimieren, aber auch Forschung und Lehre profitieren von dieser modernen Notaufnahme. Gebaut wurde nach den KAGes-eigenen Prinzipien der Nachhaltigkeit, wozu umweltfreundliche Baustoffe wie lösungsmittelfreie Lacke ebenso gehören wie die Heizung und KĂŒhlung mittels Geothermie-Tiefensonden.“ 

„Ein UniversitĂ€tsklinikum ist dann besonders stark, wenn Patient*innenbetreuung, Forschung, Lehre und Innovation untrennbar miteinander verbunden sind. Genau dafĂŒr steht das neue UniversitĂ€re Zentrum fĂŒr Akutmedizin. Es schafft optimale Voraussetzungen fĂŒr interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit, beschleunigt den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis und stĂ€rkt gleichzeitig die Ausbildung der nĂ€chsten Generation von Gesundheitsberufen. Damit ist das ZAM ein wichtiger Baustein fĂŒr die Weiterentwicklung unseres UniversitĂ€tsklinikums gemeinsam mit der Med Uni Graz und unserer Vision einer Medical Science City Graz“, betont der Vizerektor der Med Uni Graz, Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz.

Mehr Orientierung, schnellere AblÀufe

Der neue Haupteingang befindet sich an jener Stelle, an der sich frĂŒher die internistische Erstaufnahme (EBA) befand. Hier kommen sowohl selbststĂ€ndig eintreffende Patient*innen als auch Rettungstransporte an. Nach der ErsteinschĂ€tzung erfolgt die unmittelbare Zuweisung in die passenden Behandlungsbereiche des Zentrums fĂŒr Akutmedizin, in die Allgemeinmedizinische Akutversorgung (AMA) oder auf die neue Beobachtungsstation. Diese verfĂŒgt ĂŒber insgesamt 30 Betten beziehungsweise BehandlungsplĂ€tze und ermöglicht eine Beobachtung von bis zu 24 Stunden, bevor die Patient*innen entweder nach Hause entlassen oder stationĂ€r aufgenommen werden. 

„Die neue Notaufnahme wurde konsequent entlang der BedĂŒrfnisse unserer Patient*innen sowie unserer Mitarbeitenden geplant. Von der Ankunft ĂŒber die ErsteinschĂ€tzung bis zur weiteren Behandlung greifen sĂ€mtliche AblĂ€ufe nahtlos ineinander. Das ermöglicht rasche Entscheidungen und eine bestmögliche Versorgung auch bei hohem Patient*innenaufkommen“, unterstreicht das Direktorium des LKH-Univ. Klinikum Graz.

Presseanfragen

Pressestelle des LKH-Univ. Klinikum Graz
Mag. Simone Pfandl-Pichler
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz

Telefon: +43 316 385-87791
Fax: +43 316 385-16942

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